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  >  Schottland   >  Edinburgh: Eine magische Hauptstadt

Mit dem Zug ging es in weniger als einer Stunde von Glasgow in die Hauptstadt Edinburgh. Wir haben einen Tagestrip in die schottische Hauptstadt unternommen und zu viert für das Tages Ticket um die 30 GBP gezahlt, was absolut in Ordnung ist. Ich liebe das Flair, den die Stadt ausstrahlt, es ist etwas ganz besonderes, fast magisch. Ich bin ein großer Fantasy Fan und liebe Filme die ein mittelalterliches Setting nutzen und Edinburgh hat einfach eine passende Ausstrahlung gehabt, sodass ich mich sofort sehr wohl gefühlt habe.

DIE TOURISTENSTRASSE RICHTUNG BURG

Das Edinburgh Castle ist natürlich DIE Sehenswürdigkeit in Schottland. Ein wahrer Touristenmagnet!

Ich war ein wenig erstaunt darüber, dass im Februar doch so viele Besucher da waren.

Die Burg wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, auch wenn es recht überlaufen war. Ich bin immer noch absolut begeistert davon, dass das Schloss auf einem erloschenen Vulkan erbaut wurde. Wie gesagt – ich bin ein großer Fantasy & Mittelalter Fan – natürlich bin ich auch ein Schlösser und Burgen Fan. Eine Führung im Castle haben wir uns gespart, denn wir haben ja nur einen Tag in Edinburgh und wollten noch mehr sehen.

Vielleicht ein andern mal… Nein ganz sicher!

THE SCOTCH WHISKY EXPERIENCE

Ich trinke zwar nicht gerne starken Alkohol, aber ganz ehrlich: Was ist schon Schottland ohne Whisky?

Unser Tourguide für die Highlands Tour (ich komme beim nächsten Blogeintrag darauf zurück) würde darüber ein Lied singen.
Kurz vor der Burg gibt es ein bekanntes Whisky Museum – The Scotch Whisky Experience. Dort kann man an geführten Touren und Verkostungen teilnehmen, als auch verschiedenste Sorten käuflich erwerben. Eine Tour hätte uns auch interessiert, wir haben es aber bei einer kleinen Flasche belassen, welche wir gekauft haben. Wir haben einfach ins Blaue den zwölfjährigen Glenfiddich gekauft und haben später erfahren, dass dies der Lieblingswhisky unseres Tourguides ist.

Das war für uns also ein wahrer Glücksgriff.

SCOTTISH NATIONAL GALLERY

Während unsere zwei Freunde im Camera Obscura Museum ihr Unwesen trieben, sind Alex und ich in die Scottish National Gallery gegangen, ein Gemäldemuseum über verschiedene Epochen des 14. bis 19. Jahrhunderts. Es waren wirklich eindrucksvolle Gemälde dabei und alleine das Gebäude ist ein wahrer Augenschmaus. Da ich Kunstinteressiert bin, fand ich es sehr spannend und das beste daran: Auch hier (so wie auch bereits in Glasgow) ist der Eintritt kostenfrei. Am Eingang steht eine Spendenbox, wenn es einem gefällt kann man einen kleinen Obolus hinterlassen.

MUSEUM OF EDINBURGH

Wenn man die Royal Mile entlang spaziert, läuft man früher oder später am Museum of Edinburgh vorbei. Ein sehr unscheinbarer Eingang lädt zum Museum über die Geschichte Edinburghs ein, doch es sieht von außen eher wie ein normales Wohngebäude aus und kann daher leicht übersehen werden. Das Museum ist sehr viel größer als es von außen vermuten lässt. Da auch hier der Eintritt kostenlos ist, sind wir einfach mal rein gelaufen. Das Museum bietet viel über die Geschichte der Bürger und der Stadt, wie sich die Strukturen entwickelt haben, welche Kleidung die Bürger getragen haben, was für Schwerter genutzt wurden etc. Es ist wirklich sehr umfangreich und man kann hier locker mehrere Stunden verbringen. Wir haben uns nicht so viel Zeit genommen alles ins kleinste Detail anzusehen, aber das, was wir uns angesehen haben, war in jedem Fall super interessant. 

DURCH DIE GASSEN FLANIEREN

Wer schon ein paar meiner Blogartikel gelesen hat weiß, dass ich sehr gerne einfach durch die Straßen laufe und mir die verschiedenen Architekturen und Schaufenster ansehe. Edinburgh hat neben der Royal Mile so viele tolle Gassen und Straßen, das man sich hier gerne verläuft. Ich könnte mir tagelang die wunderschönen Gebäude anschauen. Es ist also kein Wunder, dass J.K. Rowling bei so einer magischen Stadt die Inspiration zu ihren Harry Potter Büchern kam.

Apropos Harry Potter: Wir haben es doch tatsächlich geschafft das Elephant House zu besuchen. Ein Café, in dem J. K. Rowling oft saß und an Harry Potter geschrieben hat. Trotz des großen Andrangs der Harry Potter Fans, aber vielleicht auch Dank der späten Stunde, haben wir es geschafft einen Tisch zu ergattern. Neben den zahlreichen Elefanten Figuren ist die Welt von Hogwarts omnipräsent. In den Toiletten ist beispielsweise alles voller Harry Potter Zitate und am Eingang hängen viele Fanarts. Ich hatte gehofft zum Kuchen eine Einladung nach Hogwarts zu bekommen, aber scheinbar bin ich doch nur ein Muggel.

RESTAURANT TIPP

Zum Schluss möchte ich euch noch das Restaurant empfehlen, in dem wir Essen waren. Ein klassischer Burger Laden, dem Byron Proper Hamburger, bei dem es auch unfassbar leckere Mac ’n‘ Cheese gab (wie wahrscheinlich überall in Schottland). Ich lasse einfach mal die Bilder für sich sprechen.

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