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  >  Camping   >  Die Schweiz günstig bereisen – geht das?

„Die Schweiz ist so wunderschön, aber leider kann ich es mir nicht leisten“
„Wow, ich würde auch so gerne in die Schweiz, aber es ist so teuer dort!“
„Möchte auch gerne in die Schweiz, dafür muss ich aber noch viel sparen…“

Solche und ähnliche Kommentare finden wir immer wieder unter Instagram Bildern oder als Privat Nachricht. Ja, die Schweiz ist eines der teuersten Länder der Welt, aber definitiv nicht unmöglich zu bereisen! Auch mit einem geringeren Budget ist die Schweiz erlebbar.
Wir selbst waren jetzt eine Woche in unserer Wahlheimat unterwegs und haben unsere eigenen Spartipps angewandt und kamen auf einen Tagesdurchschnitt von 60 € pro Person.
Für Menschen, die ausschließlich in Südostasien reisen und Tagesbudgets von nur 20 – 30 € haben mag das immer noch zu hoch sein, aber für einen „normalen“ Urlaub ist der Betrag eigentlich nicht sehr hoch, wenn man bedenkt, in einem der hochpreisigsten Orte der Welt zu sein.

Wie kommen wir also auf so einen Betrag? Wir verraten unsere Tipps für eine sparsame Reise durch die Schweiz. Viel Spaß!

Achtung: Wir möchten darauf hinweisen, dass sich diese Tipps für eine Reise in den Sommermonaten bestens eignet. Wenn ihr zum Winterurlaub hier her fahrt, dann ist vieles nicht umsetzbar, denn einen Skipass kostet viel Geld, die Leihausrüstung und die Unterkunft in Pistennähe sowieso.

Anfahrt & Transport

Einen teuren Anfahrtsweg haben die wenigsten, wenn sie in die Schweiz reisen möchten (vorausgesetzt ihr lebt in einem der der fünf angrenzenden Ländern).
Vom südlichen Deutschland ist es leicht mit dem Auto anzureisen (unsere absolute Empfehlung). Lebt ihr weiter weg, ist es möglich auf den öffentlichen Verkehr zurückzugreifen und wenn es Richtung Norden Deutschlands geht, dann findet sich sicher ein günstiger Flug nach Zürich oder Basel.

Für die Anreise mit dem Zug sollte man die Europa Spezial Angebote der Deutschen Bahn im Auge behalten, denn da gibt es oft günstige Tickets. So habe ich im Beispielrechner die Strecke Frankfurt – Zürich im Juni berechnen lassen und für ein Hin- & Rückfahrticket wurden mir Preise ab 65,80 € angezeigt.
Bleiben wir auch beim öffentlichen Verkehr innerhalb der Schweiz. Wenn ihr vor Ort gerne mit dem Zug fahren möchtet, dann werdet ihr mit der SBB (Schweizerische Bundesbahnen, bzw. CFF im französischen oder FFS im italienischen) fahren. Falls ihr bereits wisst, wann ihr fahrt und schon eine Route plant, empfehlen wir die Tickets vorab zu kaufen. Zugtickets sind in der Schweiz nicht gerade günstig, aber bei der SBB gibt es auch hier und da Sparangebote die sich sehen lassen können.
Es ist ausserdem für Touristen möglich für einen Monat die Swiss Half Fare Card zu erwerben und kostet aktuell 120 CHF. Mit dieser Karte bezahlt ihr dann für Bus, Bahn, Fähre und bei vielen Gondeln nur den halben Preis. Es kann sich also je nach Einsatz und Strecke schon ab 1-2 Wochen rentieren, wenn ihr plant ein paar Gondeln zu benutzen und viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren.

Für die Anreise mit dem Auto solltet ihr vorab überlegen, ob ihr eine Vignette kauft. Ohne die Vignette dürft ihr nicht auf der Autobahn fahren. Man kommt trotzdem so ziemlich überall auch ohne hin, allerdings zieht es sich sehr. Wir selbst würden eine empfehlen, ihr müsst das aber selbst entscheiden, je nachdem auch wie lange ihr in der Schweiz reisen möchtet.
Es ist nur möglich eine Jahres Vignette zu kaufen und diese kostet 40 CHF.
Das Autofahren in der Schweiz ist günstiger als Zugfahren, sobald man mindestens zu zweit fährt. Benzin kostet teilweise nur ein wenig mehr als in Deutschland. Diesel ist allerdings teurer als Benzin (teilweise sogar als Super Plus)! Dazu aber gleich mehr.
Zum Autofahren möchten wir nur so viel sagen: Selbst allgemeine Landstraßen können sehr eng und sehr kurvig werden. Wenn es Berge hinauf geht gibt es oft 180° Kehrtwendungen und man fährt teilweise an steilen Abgründen entlang.
Wenn ihr in der Schweiz nicht nur Autobahn fahren, sondern auch mal einen Pass befahren wollt, solltet ihr euer Auto gut beherrschen.

Beim Tanken lässt sich manchmal richtig viel Geld sparen. Wir haben teilweise Unterschiede bis zu 40 Rappen pro Liter innerhalb einer Ortschaft entdeckt. Manchmal lohnt sich erst die Umgebung zu erkunden und dann zu tanken.
Günstigere Kantone zum Tanken wären zum Beispiel Schwyz, Bern oder Fribourg. Ganz pauschal lässt sich das aber nicht sagen und deshalb solltet ihr immer die Augen offen halten und Preise vergleichen.

Der Nachteil am günstigen Autofahren sind die oftmals hohen Gebühren für das Parken. Wie überall sind aber auch hier die Preise je nach Stadt unterschiedlich.
Wenn ihr keine Unterkunft mit kostenlosen Parkplatz habt, dann versucht kostenlose Parkplätze zu finden (ja, die gibt es!).
Es gibt folgende Markierungen beim parken:
Weiße Felder: Üblicherweise Parkflächen mit einer limitierten Parkzeit gegen Gebühr. Wenn kein Schild angegeben ist, kann kostenfrei geparkt werden. Achtet darauf nicht über 24 Stunden an einer Stelle zu parken, da es hohe Bussen gibt. Da die Parkdauer in den Gemeinden unterschiedlich geregelt ist, können wir keinen Tipp hierzu geben.
Blaue Felder: Hier parkt man mit einer Parkscheibe (unbedingt eine mitnehmen). Es gibt oft bestimmte Uhrzeiten, bei denen man die Parkscheibe benötigt, Sonntags ist es aber grundsätzlich frei und man muss die Scheibe auch nicht zeigen.
Gelbe Felder: Sind in der Regel Privat Parkplätze oder Plätze für Kunden ö. ä.

Achtet immer auf die Uhrzeiten, oft ist es Mittags gratis (z. B. in Montreux) oder ab 20:00 Uhr frei (Lausanne). In Thun haben wir einen Parkplatz mit Parkscheibe erwischt, bei dem wir vier Stunden kostenlos parken durften, obwohl dieser weiß und nicht blau markiert war.
Also schön die Augen offen halten.

Falls der ein oder andere Lust hat zu trampen, kann man das gerne ausprobieren. Es ist in der Schweiz allerdings sehr unüblich. Wir haben in den letzten 2.5 Jahren nur eine Handvoll Menschen gesehen, die mitgenommen werden wollten. Aber ausprobieren kann sich sicher lohnen, denn die Schweiz gilt als ein sehr sicheres Reiseland und das trampen kann mit einem geringen Risiko geschätzt werden.

Unterkünfte

Solange ihr nicht vorhabt in einer Luxusunterkunft zu nächtigen, habt ihr gute Chancen deutsche/ österreichische Preise bei den Übernachtungen zu finden. Es ist kein Geheimnis, dass Couchsurfing ein wahrer Spartipp ist. Wir selbst haben es aber noch nie ausprobiert.
Die zweitgünstigste alternative wäre Campen, denn die Kosten für eine Übernachtung am Campingplatz sind überschaubar. Wir haben mal für das Auto und uns zwei für eine Nacht 15 CHF bezahlt. Wer Interesse an Wildcampen hat, sollte sich sich genauestens informieren. Grundsätzlich ist wildcampend oberhalb der Baumgrenze erlaubt. Ansonsten regelt das jeder Kanton und sogar jede Gemeinde eigenständig!
Über die App „Park4Night“ lassen sich kostenlose oder kostengünstige Stellplätze ermitteln (zum Beispiel günstig auf einem Bauernhof kampieren).
Für alle denen Couchsurfing zu unsicher und Campen zu abenteuerlich ist, für die haben wir noch Air BnB im Angebot. Wir sind in einer Woche fast ausschließlich in Air BnBs gewesen. Die günstigste Unterkunft lag bei 54 €, für eine wunderschöne Berghütte mit Aussicht auf ein imposantes Bergpanorama – die teuerste lag bei 81 €. Spare jetzt 52 € bei deiner ersten Buchung auf Air BnB*
Es gibt auch Ferienwohnungen zu mieten, allerdings haben wir hier keine Erfahrung. Da die Schweiz klein ist, ist es möglich sich einen Ort als Base raussuchen, von der man Ausflüge startet. Allerdings bietet sich dieses tolle Land für einen Roadtrip an.
Hotels wären die letzte Variante. Manchmal kostet ein Hotel so viel wie ein Air BnB, deshalb greifen wir auch hier manchmal darauf zurück. Der Vorteil an Hotels ist, dass es oft besondere Vergünstigungen gibt. In Greyerz haben wir viele Rabatte für umliegende Sehenswürdigkeiten und Museen erhalten. Wer in der Stadt Bern übernachtet, kann dort in dem Zeitraum der Übernachtung kostenlos mit Bus und Bahn fahren, usw. Auch hier lässt sich also wieder etwas sparen.

Wie bei jeder anderen Reise gilt: Wenn ihr zu zweit seid und euch die Kosten der Unterkunft teilen könnt, dann spart ihr wahnsinnig viel. Also schnappt euch eure/n Partner/in oder beste/n Freund/in und auf gehts.

Essen / Verpflegung

Ach ja, das liebe Essen. So ziemlich das teuerste bei eurer Schweiz Reise wird das Essen gehen sein. Auch hier gibt es aber natürlich ein paar Möglichkeiten Geld zu sparen. Am günstigsten ist natürlich, wenn Lebensmittel von zuhause mitgebracht werden und entsprechend selber gekocht wird. Wichtig ist auf die aktuellen Zollbestimmungen zu achten, denn es darf nicht unbegrenzt und alles eingeführt werden was man möchte. Vor allem bei Fleisch und Alkohol solltet ihr genau schauen.
Sollte vor Ort eingekauft werden gibt es oft die zwei großen Coop und Migros, wobei man sagen kann das Migros etwas günstiger ist. Allerdings gibt es auch in der Schweiz Lidl und Aldi und diese sind noch einmal deutlich günstiger als Migros. Wer auf sein Geld schauen muss, kauft dann hier ein.
Wer keine Lust hat selber zu kochen, aber normale Restaurants zu teuer sind kann über die Mittagszeit in ein Migros Restaurant. Es ist ähnlich wie eine Kantine aufgebaut und hier gibt es eine warme Mahlzeit für ca. 10 CHF, abhängig davon was gegessen wird.
Wenn das Essen jedoch gewogen wird, kann der Preis aber auch schnell mal auf 15 CHF oder mehr schießen. Achtet deswegen darauf ob es nach Gewicht geht oder ein pauschal Preis für ein angebotenes Menü ist.
Fastfood Ketten sind auch günstiger als „normale“ Restaurants, aber deutlich teurer als in der Heimat. Also nicht erschrecken, wenn das Lieblingsmenü bei Mäcces plötzlich das doppelte kostet.
Erfahrungsgemäß ist die Westschweiz (außer Genf) günstiger ist als die Zentralschweiz. Wir haben zum. Beispiel in Montreux eine Pizza für 6 CHF gegessen, was uns selbst sehr überrascht hat. Die Preise für Pizza liegen oft um die 20 CHF, manchmal findet sich auch etwas für 12 – 15 CHF, man muss dafür ein bisschen suchen.
Wer vegetarisch isst spart mehr, denn Fleisch ist in der Schweiz – zu recht – sehr teuer. Die Fleischprodukte sind meistens regional und kostet dann entsprechend mehr.
Was in der Schweiz ein „normaler“ Betrag zum essen gehen ist, können wir pauschal nicht sagen. Wenn wir mal Essen gehen, liegt der Preis bei etwa 30 – 35 CHF pro Person. Da geht aber deutlich mehr. Bei unserer Reise haben wir darauf geachtet günstiger zu essen, haben uns aber zweimal ein normales Essen im Restaurant gegönnt. Ansonsten selbst gekocht oder eben sehr günstige Pizza gehabt.
Manche Air BnB Betreiber bieten auch an für euch zu kochen, nutzt das ruhig aus. Oft ist es günstiger, als essen zu gehen.
Ansonsten achtet bereits bei der Unterkunftswahl (Hotel oder Air BnB), dass ein kostenloses Frühstück inkludiert ist, dann müsst ihr euch darum keine Gedanken mehr machen.

Sehenswürdigkeiten

Wer kennt sie nicht – die überteuerten Sehenswürdigkeiten. Das Bedürfnis ist groß sich etwas anzusehen doch danach stellt sich schon mal die Frage: „War das jetzt wirklich 50 Dollar Wert?“. Die Preise für Sehenswürdigkeiten halten sich hier in Grenzen, allerdings schlagen Gondelfahrten ordentlich zu buche. Dafür muss ca. 30 – 70 CHF für Hin- & Rückfahrt mit einer Gondel geplant werden, abhängig von dem Gebiet.
Deswegen hier ein paar Beispiele an kostenlosen oder günstigen Sehenswürdigkeiten:

Kostenlos:
Flussbäder in Zürich
Viele Museen in Zürich verlangen keinen Eintritt
Rheinfall in Schaffhausen
Botanischer Garten in Basel
Botanischer Garten in Bern
Bundeshaus in Bern
Bärenpark in Bern
Creux du Vent – Nahe Neuenburg
CERN – Forschungseinrichtung über Teilchenbeschleunigung in Genf
Erdpyramiden von Euseigne
Rhone und Arve Kreuzung bei Genf

Wanderungen ohne Gondel:
Gorge de l’Areuse Nahe Neuenburg
Lac Bleu im Wallis
Fählensee und die Saxer Lücke in Appenzell Innerrhoden
Wildspitz Nahe Zug
Oeschinensee am Kandersteg im Berner Oberland
Schnebelhorn Wanderung im Tösstal
Mythen
Laseberg oder Schilthorn im Berner Oberland (Mautstrasse, selbst mit Vignette! Kosten: 10 CHF)

Unter 10 CHF p. P:
Eisgrotte im Rhone Gletscher (9 CHF p.P)
Schaukäserei im Maison du Gruyère (7 CHF p.P.)
Aareschlucht (9 CHF p.P)
Blausee (8 CHF p.P)
Partnunsee (6 CHF für das Parken, der See ist aber kostenfrei)
Münster in Bern (Eintritt frei, für die Wendeltreppe 5 CHF p.P)
Ruine Neufalkenstein (Eintritt frei, kosten für das Parken)
Verzascatal im Tessin (Parkgebühren)

Spannende Alpenpässe mit Auto oder Motorrad (ohne Vignette oder jeglichen Mautgebühren möglich):
Achtung: Nur für gute Fahrer!
Sustenpass
Grimselpass
Furkapass
Gotthardpass (Tremola)
Nufenenpass
Klausenpass
Majolapass

Fazit?

Ja, die Schweiz ist nun wirklich kein günstiges Reiseland. Für den gleichen Preis nach Italien und schon habt ihr deutlich mehr Luxus bei den Unterkünften und könnt täglich Essen gehen. Noch besser wird es, wenn ihr nach Bali fliegt, dann bekommt ihr euren Privatpool und könnt 3 mal am Tag Essen gehen ohne euch Gedanken um euer Geld machen zu müssen.
Aber machbar ist so eine Reise in die Schweiz definitiv, man muss sich zwar etwas einschränken und auch mal selber kochen.
Wem das überhaupt nicht zusagt und nur All-Inclusive möchte, muss entweder sehr viel Geld in die Hand nehmen oder sich eine andere Destination heraussuchen. Allerdings wird dann eines der eindrucksvollsten Länder in Europa verpasst.

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Comments:

  • Monika

    9. August 2020

    Liebe Claudia

    Ein toller Blogpost! Ich habe doch ein paar Dinge nicht gewusst, die ich jetzt sicher auch meinen ausländischen Freunden mitteilen kann, wenn sie mich besuchen.
    Wie du sagt, wenn man ein Tagesbudget von 20 Euro erwartet, dann ist es schon teuer, dafür muss kaum einer mit dem Flugzeug anreisen und wenn doch, dann kostet der Flug sicher weniger als nach Thailand.
    Beim Thema Zugfahren habe ich, wie viele Schweizer, natürlich ein GA (BahnCard 100 für die Mitleser, die es nicht kennen) und das schon seit ich eigenständig Zugfahren kann. Darum macht man sich dann nicht mehr so viele Gedanken zu anderen Tickets. XD Es gäbe ja noch Interrail/Eurail Länderpässe. So fern man seinen Wohnsitz nicht in der Schweiz hat, wäre das vielleicht auch eine günstige Alternative. Ein Vorteil ist unter anderem, dass man sich die Reisetage aussuchen kann und nicht einfach einen bezahlten Tag mal nicht nutzt, weil man doch länger an einem Ort verweilen möchte.

    Was das Autofahren angeht, habe ich auch nicht so viel Ahnung. Man kommt überall mit dem Zug hin und das sehr schnell und oft, darum braucht man (oder vor allem ich, da GA) eigentlich kein Auto in der Schweiz. Da wohl die meisten deiner Leser Deutsche sind, allerdings sehr verständlich. Deutschland ist ja auch ein Autoland und sparen kann man bestimmt auch viel, wenn man selber fährt. Ist das Benzin nicht irgendwie günstiger bei uns oder war das Österreich? Parken ist in fast allen Städten teurer als ein Zugticket. Wenn man 30min vom Stadtzentrum entfernt parkt und dann ein ÖV Ticket in die Stadt nimmt, kommt das meist günstiger als direkt dort zu parken. Nimmt halt auch Zeit weg (wobei Parkplatzsuche auch Zeit kostet ).

    Ich würde bei den Unterkünften noch Jugendherbergen erwähnen, die sind wirklich gut und haben auch Einzelzimmer. Frühstück ist meist richtig gut und Abendessen gibt es auch manchmal. Einige Jugis waren mal Schlösser oder Bauernhöfe und sind landschaftlich schön gelegen. Andere sind neu gebaut und sehr modern, dann meist auch im Stadtzentrum. In Graubünden gibt es sogar eines mit Spa. Wer eine Jugendherbergsmitgliedskarte hat (die internationalen gelten auch), spart nochmals ein paar Rappen.

    Auswärts essen in der Schweiz ist leider fast immer teuer. Da gibt es nicht so viele Tipps ausser suchen suchen und Glück haben. Einkaufen ist wohl wirklich am günstigsten. Oh und ev die App „too good to go“ runterladen, da bekommt man schonmal echt super günstige Angebote auch für warmes Essen.. Dann gäbe es da noch die RestEssBar, wo man feine Backwaren und Salate vom Vortag für sehr wenig Geld kaufen kann. Mittlerweile in Zürich, Basel, Bern, Luzern, Winterthur, Baden, Solothurn und noch andere zu finden.

    Was Sehenswürdigkeiten angeht, kann ich zumindest sagen, was teuer ist. Das Jungfraujoch. Mit einem normalen Zugticket kommt man auch nach Lauterbrunnen, aber auf den Gletscher nur für mindestens 100 Euro mit der Jungfraubahn und muss Wochen vorher reservieren. In dem Gebiet muss man einfach darauf achten, wo die Privatbahn fährt und wo die BOB/SBB fahren. Dann spart man auch Geld. Gletscher gibt es an mehreren Orten als dort. An den Aletschgletscher im Wallis kommt man auch recht einfach und kann da in der Gegend wandern gehen.

    Liebe Grüsse
    Monika

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    • 12. August 2020

      Wow Monika, danke für den ausführlichen tollen Kommentar! Da hast du wirklich noch ein paar tolle Anregungen, die ich gerne mit aufnehmen würde 🙂 Vor allem das Thema Jugendherberge. Die RestEssBar hab ich tatsächlich schlichtweg vergessen, obwohl wir da auch schon öfters in Zürich was gegessen haben 🙂
      Das Jungfraujoch ist wirklich sehr teuer. Eigentlich würden wir gerne mal rauf, aber wissen noch nicht, ob wir uns das wirklich mal leisten werden.

      Liebe Grüsse

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  • 10. August 2020

    Toller Beitrag! Ich wohne ja direkt an der Grenze zur Schweiz und selbst ich gehe wegen den Preisen leider nicht oft in die Schweiz. Das liegt aber vor allem daran, dass ich nicht gerne Auto fahre und die SBB Preise selbst ab hier echt happig sind. Deine Tipps sind aber wirklich klasse und ich möchte unbedingt mehr von der Schweiz in Zukunft sehen. Ich liebe dieses Land einfach so 🙂

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    • 12. August 2020

      Hallo Nele,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, wenn du direkt an der grenze wohnst, dann lohnt sich ja auch schon mal ein Tagesausflug 🙂 Aber ich fahre selbst auch nicht gerne Auto und verstehe da deine Gedanken. Vielleicht klappt es ja doch mal mit einer tollen Reise die noch tragbar für den Geldbeutel ist 🙂

      reply...
  • 10. August 2020

    Hallo ihr Lieben,
    danke für diesen tollen Blogbeitrag. 🙂 Wir werden bei unserem nächsten Besuch definitiv ein paar eurer Tipps beherzigen. 🙂 Das mit dem Camping haben wir bei unserem ersten Aufenthalt schon gemacht und konnten uns so echt mega viel Geld sparen. Eure Bilder sind übrigens so schön!
    Ganz liebe Grüße
    Cindy & Chris @footprints2happiness

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    • 12. August 2020

      Hallo ihr Lieben,
      vielen lieben Dank für euren Kommentar 🙂 Das freut uns, wenn wir noch ein paar Anregungen geben konnten.
      Liebe Grüße

      reply...

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