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Japan

Moderne trifft Tradition

Hanami, Onsen, Ryokan, Manga, Geishas, Kimonos, Hi-Tech oder Tempel… es gibt verschiedene Sachen an die man denkt, wenn es um Japan geht. Ein so kontrastreiches Land haben wir noch nie gesehen! Wir beide wollten schon seit Jahren Japan besuchen. Claudia, weil sie seit der Grundschule ein großer Manga und auch Japan Fan ist und Alex, weil es nirgends auf der Welt so einen Powder (Pulverschnee) gibt wie in Japan und dort unbedingt snowboarden möchte. Die Kirschblütenzeit (Hanami) ist die bevorzugteste Reisezeit für das Land der aufgehenden Sonne, allerdings haben wir uns dazu entschlossen Japan im Winter zu besuchen. Ein weiterer Besuch zur Kirschblüte ist für uns allerdings Pflicht.

Fakten im Überblick

  • Japan besteht aus fünf größeren Hauptinseln, sowie über 6000 kleineren Inseln.
  • Die offizielle Landessprache ist japanisch.
  • Die japanische Währung heißt „Yen“ (¥). 1 € entspricht in etwa 120 ¥.
  • Die beste Reisezeit für Japan ist schwer zu sagen, denn dies hängt von den persönlichen Vorlieben ab. In Japan gibt es die vier Jahreszeiten wie bei uns auch. Die beliebteste Reisezeit, also absolute Hochsaison, ist zur Kirschblüte (meistens zwischen Mitte März bis Anfang Mai). Wann die Blüten tatsächlich blühen, kann man allerdings erst kurz vorher bestimmen.
  • Japan hat die pünktlichsten Züge der Welt. Durchschnittlich beträgt die Verspätung ca. 30 Sekunden.

Anreise

Es gibt mehrere internationale Flughäfen. Zu den zwei grössten gehören Narita International Airport (Tokio) und Kansai International Airport (Osaka). Wenn ihr aus Europa anreist, geht wahrscheinlich euer Flug über einen dieser beiden Flughäfen.

Für bis zu 180 Tage benötigen Deutsche, Österreichische und Schweizer Staatsbürger zur Einreise kein Visum vor der Reise beantragen. Am Flughafen erhält man eine Aufenthaltserlaubnis als „Temporary Visitor“ für zunächst 90 Tage, welche sich auf 180 Tage verlängern lässt.

Unterkünfte

Die Hotelkosten in Japan sind mit mitteleuropäischen Preisen vergleichbar. Wenn man einmal in Japan ist, sollte man in jedem Fall in einem Ryokan nächtigen. Ein Ryokan ist eine traditionelle japanische Herberge. Oft liegt diese in der Natur und besitzt zu meist ein eigenes Onsen (Heiße Quelle). Die Architektur lässt ein wenig an die Vergangenheit erinnern und geschlafen wird auf einem Futon (ein traditionelles Bett, bei dem auf dem die „Matratze“ direkt auf dem Boden liegt).

Transport

Japan ist das perfekte Land um mit dem Zug zu fahren. Die Verspätungen halten sich wie erwähnt sehr in Grenzen und für uns Reisende gibt es die wundervolle Erfindung namens „Japan Rail Pass“. Dieser Pass ist exklusiv für ausländische Touristen verfügbar. Es ist wichtig, den Pass vorab zu bestellen, da dieser ab den 31.03.2020 nicht mehr in Japan käuflich zu erwerben ist.
Wenn man den Japan Rail Pass bestellt, bekommt man ein Voucher per Post zugeschickt, welches man in Japan, in einem der „JR-Pass“ Büros in ein richtiges Ticket umtauschen kann.
Das tolle an dem Pass ist, dass der Shinkansen – einer der schnellsten Züge der Welt – inklusive ist.
Man kann den Pass für 7, 14 oder 21 Tage kaufen. Wir haben uns für 21 Tage entschieden. Es ist recht kostenintensiv und man sollte sich vorher ausrechnen, ob es sich lohnt. Da wir quer durchs Land reisten (von Hokkaido bis Hiroshima), hat es sich für uns allemal rentiert.

Solltet ihr mit dem Auto einen Roadtrip planen, müsst ihr wissen, dass ihr euren Führerschein übersetzen lassen müsst. Die Kosten belaufen sich dafür auf rund 65 Euro. Für Österreicher gilt diese Regelung übrigens nicht. Hier wird der internationale Führerschein anerkannt.
Bitte beachtet, dass das Autofahren dort spannend werden kann, vor allem wenn man kein japanisch beherrscht. Zudem herrscht Linksverkehr.

Unsere persönlichen Favoriten

Kyoto
Nara, Okinawa
Hokkaido
Tokashiki Island, Okinawa
Miyajima
Tokio
teamLab borderless, Tokio
Shinkansen fahren
an Strassenecken essen

Kosten:

Durchschnittliches Tagesbudget: ca. 116 Euro pro Person (bei zwei Personen) in 3.5 Wochen (inklusive Flügen, Unterkünfte, Transport, Touren, Verpflegung, Eintritte und Aktivitäten). Japan ist ein recht teures Reiseland, aber wir haben extrem viel gesehen und sind unserer Meinung nach mit den Kosten sogar noch gut weggekommen.

Aufschlüsselung und Spartipps:

1
Essen
Essen gehen in Japan kann schnell sehr teuer werden. Wenn man in das erste beste Restaurant geht oder eben in die touristisch-typischen Geschäfte. Ein Maid Café darf natürlich mal sein, aber ein authentisches Restaurant in der Seitengasse, bei dem man nichts lesen kann ist ein kleines Abenteuer. Zudem schont es den Geldbeutel. Wir haben immer darauf geachtet mit dem essen unter 1000 Yen zu bleiben (pro Person). Selten war es mal drüber. Wir haben uns aber auch öfter mal im Supermarkt verpflegt (z.B. im 7Eleven)
2
Transport
Wie bereits erwähnt, lässt sich mit dem J-Rail Pass viel Geld sparen. Er kostet vorab zwar erst einmal viel Geld, allerdings hat man das schnell wieder drinnen. Vorher einfach mal ausrechnen, welche Strecken man fahren möchte.
3
Sehenswürdigkeiten
In Japan sind viele, wenn nicht sogar die meisten Sehenswürdigkeiten kostenlos. Die einzigen, bei denen wir Eintritt zahlen mussten, waren Tempel in Kyoto. Aber selbst dort gibt es einige mit freiem Eintritt.
4
Shopping
In ganz Japan finden sich sogenannte 100 Yen Shops. Jedes dort angebotene Produkt kostet also unter einem Euro. Gute Qualität kann man für diesen Preis nicht erwarten, aber wer schnell mal etwas braucht, kann auch hier Geld sparen. Wir selbst haben hier nicht eingekauft.

 

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